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Decktypen
Schubkastendenken ist verpönt, oder? Ich versuche es trotzdem. Denn heute wage ich mich daran Decks in Typen zu klassifizieren und anschließend deren Vorteile und Nachteile zu beleuchten. Vorab sei gewarnt und gesagt, dass der heutige Artikel sehr theorielastig ist (Decklisten stelle ich auch mal vor, falls gewünscht) und sehr experimenteller Natur. D. h. ich begebe mich hier etwas aufs Glatteis, da ich einerseits bestimmt noch nicht alle Decktypen im Laufe meiner Spielpraxis gesehen habe (von denen der kommenden Editionen ganz zu schweigen) zum Anderen führe hier ein paar Begriffe für Kategorien ein, für die andere vielleicht schon bessere Bezeichnungen oder Kategorieabgrenzungen gefunden haben. Ich bin also wieder auf Eure Mithilfe angewiesen. Korrigiert mich gerne oder weißt mich auf neue Dinge hin! Zum Glück hilft mir ein wenig meine Erfahrung aus und im Vergleich mit anderen Sammelkartenspielen mache ich so bei Eye of Judgment momentan 4 grundlegende Kategorien an Decktypen aus: * 1.) Schwarmdecks / Aggrodecks * 1.1) Unterkategorie: Kreaturtypendecks * 2.) Kontrolldecks * 3.) Kombodecks * 3.1) Unterkategorie: Fähigkeitendecks * 4.) Mischformen (z.B. Aggro-Kontrolle) Was besagen diese Namen? Nun, damit ich mich jetzt nicht totschreibe breche ich den Artikel in eine ganze Artikelreihe auf, beginnend mit dem klassischen Schwarmdeck. 1.) SchwarmdecksNun fangen wir heute mit dem 1. Decktyp an. Dem Schwarmdeck. (Ich habe aber auch schon Aggrodeck oder Rushdeck gehört.)  Typische Karten für ein Schwarmdeck Wie der Name schon nahelegt, versuchen Spieler mit Schwarmdecks den Gegner frühzeitig mit einem Schwarm an schnellen und manakostengünstigen Kreaturen auf Feldern mit Feldbonus zu konfrontieren. Hier geht es darum, schnell die 5. Kreatur zu legen. Um die Kreaturen im Mittelspiel, also sagen wir ab Runde 4, nicht zu schnell zu verlieren, werden diese anschließend mit Kreaturen mit der Fähigkeit "Schutz" abgesichert (Beispiel: Se Hollyn-Festung) oder der Gegner wird daran gehindert seine Kreaturen zu aktivieren, in dem seine Aktivierungskosten erhöht werden (typisch für etliche Waldkreaturen). Ein langsamer Gegner wird schlicht überrannt. Schwarmdecks lieben das frühe Spiel und haben Probleme, wenn Sie daran gehindert werden das Spiel rasch zu entscheiden. Ihre Kreaturen kosten mehrheitlich nur 1 Mana und bringen demzufolge wenig Gesundheitspunkte mit. Auf Feldern ohne Boni im späten Spiel ein zusätzliches Manko. Schwarmdecks haben von Natur aus Probleme mit Zaubersprüchen und Kreaturen, die mehrere Ziele gleichzeitig angreifen können. Ein Vorteil ist, daß dieser Decktyp einsteigerfreunlich ist, da er a) etwas einfacher zu spielen ist und b) sehr preiswert ist, schließlich sind die meisten Kreaturen in solcherlei Decks die, die am häufigsten in Boosterpackungen vorkommen: Commons / Gewöhnliche. Ich hoffe ich habe mit dieser ersten "Schublade" das Thema richtig abgegrenzt. Falls Euch noch mehr Details einfallen, laßt es mich wissen. Das nächste mal stelle ich die zukünftigen Kreaturtypendecks als Unterkategorie der Schwarmdecks vor. Bis dahin, viel Spaß beim diskuttieren --> hier. (C) Dr_Ben 2008
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